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Experte warnt: Jugendarbeitslosigkeit bleibt ein Problem

Die gute Konjunktur wirkt sich positiv auf den Arbeitsmarkt aus. Die Zahl der Arbeitslosen schrumpft und auch die Jugendarbeitslosigkeit sinkt. Manche Arbeitgeber suchen dringend Auszubildende. Doch das heißt nicht, dass man die Hände in den Schoß legen kann. Journalist und Autor Michael Jungblut, langjähriger Moderator des ZDF-Magazins „WISO“ und Mitglied der Jury des DEICHMANN-Förderpreises, warnt in seinem aktuellen Kommentar auf der Website des Förderpreises: „Der Mangel an geeigneten Bewerbern täuscht darüber hinweg, dass die Zahl der Jugendlichen ohne Arbeit und ohne berufliche Zukunft immer noch sehr hoch ist.“

Noch immer sind rund 178.000 Jugendliche in Deutschland ohne Arbeit. Das geht aus dem Monatsbericht April 2011 der Bundesagentur für Arbeit hervor. Mancher wird im Zuge des momentanen Aufschwungs eine Tätigkeit finden können. Aber meistens handelt es sich dann „nur“ um irgendeinen Job – und keine Lehrstelle. „Doch ohne solide Ausbildung haben sie lebenslang ein über-durchschnittlich hohes Risiko ihren Job zu verlieren und müssen mit einem unterdurchschnittlichen Einkommen rechnen“, sagt Wirtschaftsjournalist Michael Jungblut.

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Michael Jungblut - Journalist und Jurymitglied des Förderpreises

DEICHMANN schreibt zum siebten Mal Förderpreis gegen Jugendarbeitslosigkeit aus

Der Wirtschaftsaufschwung lässt die Arbeitslosenzahlen schrumpfen. Vor allem eine Gruppe spürt von den positiven Effekten des Konjunkturwachstums wenig: Benachteiligte Jugendliche haben es noch immer sehr schwer, einen Ausbildungsplatz zu finden. Insgesamt sind derzeit in Deutschland rund 266.000 junge Menschen unter 25 Jahren ohne Arbeits- oder Ausbildungsstelle. Um dem entgegenzuwirken unterstützt Europas größter Schuheinzelhändler DEICHMANN deshalb bereits zum siebten Mal engagierte Arbeitgeber und Initiativen mit dem Förderpreis gegen Jugendarbeitslosigkeit. Ab sofort können sich Betriebe, öffentliche Initiativen und auch Schulen, die sich für Jugendliche einsetzen, unter www.deichmann-foerderpreis.de um den mit 100.000 Euro dotierten Preis bewerben. Zur Ausschreibung 2011 wurde die Website neu gestaltet und bietet Bewerbern und Interessierten nun auch die Möglichkeit zum direkten Informationsaustausch. Mit betreut wird die Seite von Michael Jungblut, Journalist und langjähriger Moderator der ZDF-Sendung WISO.

Der DEICHMANN-Förderpreis steht jedes Jahr erneut auf dem Prüfstand. „Ist Jugendarbeitslosigkeit noch ein Thema?“ lautet die zentrale Frage. Auch für 2011 muss sie bejaht werden. Fast jeder zehnte Jugendliche im Alter von 15 bis 24 Jahren ist in Deutschland arbeitslos. Die Berufsausbildung legt den Grundstein für ein lebenslanges Einkommen. „Qualifikation und Bildung sind die entscheidenden Schlüssel, um Arbeitslosigkeit gar nicht erst entstehen zu lassen“, ist Förderpreis-Initiator Heinrich Deichmann überzeugt.

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2010: Platz eins für Initiativen aus Bremen und Baden-Württemberg



Die Schule am Oslebshauser Park in Bremen und die Bäckerei Härdtner in Neckarsulm haben jeweils Platz eins beim DEICHMANNN-Förderpreis gegen Jugendarbeitslosigkeit belegt. Bundesweit hatten sich engagierte Arbeitgeber, Initiativen und Schulen in den Kategorien “Schulische Präventivmaßnahmen sowie Berufliche Förderung durch Unternehmen, Vereine und öffentliche Initiativen” für den mit insgesamt 100.000 Euro dotierten Förderpreis beworben. Sebastian Krumbiegel (44), Solokünstler und Leadsänger der Band DIE PRINZEN, und der Initiator des Preises, Heinrich Deichmann (47), zeichneten heute insgesamt elf Projekte aus. “Jeder kann einen sozialen Beitrag leisten. Für mich gilt hier die einfache Grundregel: Nicht immer schimpfen, sondern anpacken. Deshalb bewundere ich Initiativen, die Jugendlichen mit Startschwierigkeiten ohne Wenn und Aber eine Chance geben”, erklärt Sebastian Krumbiegel sein Engagement als Schirmherr. Der Deichmann-Förderpreis wurde 2010 bereits zum sechsten Mal verliehen.

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