Heinrich Deichmann
Heinrich Deichmann ist Vorsitzender des Verwaltungsrates der DEICHMANN SE mit Sitz in Essen. Er studierte in Köln nicht nur Betriebswirtschaft, sondern hörte auch Theologie, Philosophie und Geschichte. 1989 trat er in das väterliche Unternehmen ein und übernahm zehn Jahre später den Vorsitz der Geschäftsleitung und führt das Unternehmen damit in dritter Generation. Jeder Jugendliche braucht eine Perspektive und die Chance auf einen Ausbildungsplatz – davon ist Heinrich Deichmann überzeugt. Daher bildet er in seinem Unternehmen deutschlandweit nicht nur 2.900 junge Menschen aus, sondern hat 2005 auch den DEICHMANN-Förderpreis gegen Jugendarbeitslosigkeit ins Leben gerufen.
Ursula Mathieu
Ursula Mathieu studierte Jura in Freiburg, Berlin und Bonn. Danach war sie mehrere Jahre als Rechtsanwältin mit dem Schwerpunkt Arbeitsrecht tätig. Nach langjähriger Berufspause wegen ihrer drei Kinder, trat Ursula Mathieu 1991 in das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ein. Hier arbeitete sie zunächst mehrere Jahre im Bereich Arbeitsmarkt für Frauen. Heute ist sie Regierungsdirektorin mit den Arbeitsschwerpunkten Integration und Arbeitsmarkt für junge Menschen. Das Bundesministerium unterstützt den DEICHMANN-Förderpreis seit Beginn an. Ursula Mathieu ist seit 2009 Mitglied der Jury.
Michael Jungblut
Michael Jungblut, Jahrgang 1937, startete seine journalistische Karriere als Wirtschaftsredakteur der Wochenzeitung DIE ZEIT. Über neun Jahre lang leitete er die Redaktion „Wirtschaft“ des Blattes, bei dem er insgesamt über 21 Jahre tätig war. Im Jahr 1986 wechselte er in das TV-Genre und ging zum ZDF. Dort übernahm er die Leitung der Hauptredaktion „Wirtschafts-, Sozial- und Umweltpolitik“, zu der unter anderem die Sendung WISO gehört. Bis zum Jahr 2002 moderierte er das wöchentliche Format. Seither arbeitet er als freier Journalist, Autor und Referent. Als langjähriges Jurymitglied begleitet Michael Jungblut den DEICHMANN-Förderpreis seit seiner Gründung im Jahr 2005.
Dr. Hans Dietrich
Hans Dietrich wurde an der Universität Erlangen-Nürnberg 1996 zum Dr. rer. pol. promoviert und arbeitet im Forschungsbereich Bildungs- und Erwerbsverläufe im Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Dabei konzentriert er sich auf den Übergang von Schule in Ausbildung und Erwerbstätigkeit. Er hat zahlreiche Werke zum Thema Jugendarbeitslosigkeit, zur Situation von Jugendlichen ohne Bildungs- und Ausbildungsabschluss und die soziologische Bildungsforschung veröffentlicht. Seine aktuellen Arbeitsschwerpunkte sind unter anderem Jugendarbeitslosigkeit in Europa und der Einfluss des Ausbildungsbetriebs auf den Übergangserfolg nach dualer Ausbildung.
Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg wurde 1967 als Forschungseinrichtung der Bundesanstalt für Arbeit gegründet. Das IAB erforscht den Arbeitsmarkt für den Bereich der Arbeitslosenversicherung und für das Grundsicherungssystem für erwerbsfähige Leistungsberechtigte. Das IAB macht seine Forschungsergebnisse der Öffentlichkeit zugänglich und erteilt unabhängigen Rat an Politik und Praxis.

