Presseinformation

Donnerstag, 13. September 2018
DEICHMANN-Förderpreis für Integration im Saarland

Landessieger des DEICHMANN-Förderpreises für Integration im Saarland ist die „Rolladen Kessler GmbH“. Ministerin für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie Monika Bachmann zeichnete das Unternehmen zusammen mit Schuhhändler DEICHMANN aus.

Die „Rolladen Kessler GmbH“ bietet seit 50 Jahren eine umfassende Ausstattung rund um Fenster, Haustüren, Markisen und Rollläden in Saarbrücken an. 40 Mitarbeiter sind im Betrieb beschäftigt. Da der Arbeitsmarkt speziell im Handwerk immer schwieriger wird, bildet die Rolladen Kessler GmbH seit vielen Jahren ihre Fachkräfte selber aus. Und das mit Erfolg: In den letzten zwölf Monaten erlangten sieben Jugendliche einen neuen Arbeitsplatz. Das Unternehmen gibt jungen Erwachsenen, die einen erschwerten Bildungsweg hatten, die Chance, etwas aus ihrem Leben zu machen. Was dabei zählt, ist ihr Wille, etwas zu verändern. So entsteht im gleichen Zug ein gutes Gleichgewicht aus Jung und Alt im Betrieb. „Auch Jugendliche mit einem weniger starken schulischen Werdegang haben eine Chance verdient, in der Berufswelt Fuß zu fassen. Ich freue mich, dass die Rolladen Kessler GmbH sich hierfür stark einsetzt“, so Monika Bachmann, Ministerin für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie. Zusammen mit Ulrich Effing, Projektleiter des DEICHMANN-Förderpreises, überreichte sie das Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro.

Saarbrücken, 13. September 2018. Zum 14. Mal zeichnet DEICHMANN Unternehmen, Vereine und Schulen aus, die sich in herausragender Weise für benachteiligte Kinder und Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund einsetzen. Der Schuhhändler hat den DEICHMANN-Förderpreis für Integration bereits 2005 ins Leben gerufen, um benachteiligte Kinder und Jugendliche bei der Eingliederung in Gesellschaft und Beruf zu unterstützen.

Starkes Engagement

Die Rolladen Kessler GmbH engagiert sich auch bei der Integration von Flüchtlingen. Ein syrischer Flüchtling wurde beispielsweise als kaufmännischer Auszu­bildender eingestellt. Er hatte anfangs erhebliche Probleme mit der deutschen Sprache und konnte sein Deutsch durch die tägliche Arbeit und das soziale Miteinander deutlich verbessern. Generell beschäftigt das Unternehmen aber auch Jugendliche, denen es aufgrund unterschiedlicher Hindernisse nicht möglich war, den Übergang von Schule zu Beruf reibungslos zu schaffen. „Diesen Kindern und Jugendlichen eine Chance zu geben, zahlt sich aus. Oftmals resultieren daraus sehr motivierte und loyale Mitarbeiter“, sagt Tim Alt, Personalverantwortlicher der Rolladen Kessler GmbH.

 

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