Personal- und Arbeitsvermittlung Sabine Schnau aus Hamburg: Sonderpreis beim DEICHMANN-Förderpreis für Integration

Die „Personal- und Arbeitsvermittlung Sabine Schnau“ aus Hamburg erhielt heute in Düsseldorf den Sonderpreis des DEICHMANN-Förderpreises für Integration in der Kategorie „Berufliche Förderung durch Unternehmen“. Die zertifizierte Personal- und Arbeitsvermittlerin Sabine Schnau hat in den letzten zwölf Monaten im Einzelengagement mehr als zehn Jugendliche mit Einschränkungen oder Behinderungen unterstützt. Durch ihr Engagement schafft sie es, Jugendliche mit Vermittlungshemmnissen bzw. Behinderungen in versicherungspflichtige Arbeits- bzw. Ausbildungsverhältnisse unterzubringen. Das Netzwerk umfasst außerdem Selbsthilfegruppen von diversen Krankheitsbildern, Entzugskliniken und Migrationsbereichen. Für dieses Engagement wurde dem Unternehmen ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro durch den Initiator des Förderpreises, Heinrich Deichmann, überreicht.

 

Düsseldorf, 21. November 2017. Die „Personal- und Arbeitsvermittlung Sabine Schnau“ unterstützt Jugendliche, die zum Teil erhebliche Behinderungen und/ oder einen Migrationshintergrund haben. Diese haben starke Einschränkungen, wie psychische Beeinträchtigungen durch Traumata, unter anderem ausgelöst durch Bürgerkriegs-Erfahrungen, fehlende Ausbildung, Straffälligkeit, Drogenmissbrauch, Spastiken, Geh- oder Sprachbehinderungen.

Seit 2012 verwendet Sabine Schnau ihr angesammeltes Knowhow in der Pflege auf ihre Arbeitsvermittlung und auf das Netzwerk, das junge Menschen mit schwierigen Lebensläufen und Einschränkungen in sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze vermittelt. Seitdem beurteilt, berät und vermittelt sie mit guter Marktkenntnis und viel Empathie. Neben den sozialen Aspekten stellt die „Personal- und Arbeitsvermittlung Sabine Schnau“ auch den betriebswirtschaftlichen Nutzen in den Vordergrund. Mit viel Engagement überzeugt sie die oft zunächst skeptischen potenziellen Arbeitgeber davon, die jungen Menschen mit Einschränkungen bzw. besonderen Lebensläufen einzustellen. Beiden Parteien steht sie dabei dauerhaft als Ansprechpartner zur Verfügung und ihre Vermittlungsquote liegt bei 70 Prozent. „Ein Ansatz, der ganz im Sinne des Förderpreises ist und die Jury daher überzeugt hat“, begründete Heinrich Deichmann die Entscheidung, die „Personal- und Arbeitsvermittlung Sabine Schnau“ auszuzeichnen.

In diesem Jahr wird der DEICHMANN-Förderpreis bereits zum dreizehnten Mal verliehen. Ziel des Preises ist es, Projekte, die sich in herausragender Weise für Integration engagieren, ins Blickfeld der Öffentlichkeit zu rücken. Laut Berufsbildungsbericht 2017 sind noch nie zuvor so viele Lehrstellen unbesetzt geblieben, wie im vergangenen Jahr. Einer der Gründe hierfür ist, dass Jugendliche mit schlechtem Schulabschluss für zunehmend anspruchsvollere Berufsbilder und Ausbildungsgänge ungenügend vorbereitet sind. Sprachdefizite, Behinderungen, psychische Probleme oder eine mangelnde Integrationsfähigkeit verhindern oft den Schulabschluss. Dadurch wird vielen Jugendlichen der Zugang zu einer Ausbildungsstelle und somit der Einstieg in den Arbeitsmarkt deutlich erschwert. Sie gelten oft als nicht ausbildungsfähig. Und doch gibt es sie: Unternehmen, Initiativen und Schulen, die sich jenseits von Noten und formalen Abschlüssen besonders engagieren, um diese Hürden zusammen mit den Jugendlichen zu überwinden. Sie will der Förderpreis ins Licht der Öffentlichkeit rücken.

Die Schirmherrin des DEICHMANN-Förderpreises ist auch in diesem Jahr die Moderatorin Nazan Eckes, die auch als Jury-Mitglied bei der Auswahl der Sieger des Förderpreises beteiligt ist. Für sie stellt Integration ein zentrales Thema in ihrem Leben dar. „Integration in Deutschland ist für mich ein Gefühl, das mir sagt: Hier bin ich zu Hause und hier will ich leben“, erklärt Nazan Eckes.

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