Presseinformation

Donnerstag, 17. September 2015
Staatssekretär Johannes Hintersberger übergibt Integrationspreis an Fink Gebäudetechnik

Die Fink Gebäudetechnik GmbH & Co. KG wurde heute von Bayerns Arbeitsstaatssekretär Johannes Hintersberger als Landessieger des DEICHMANN-Förderpreises für Integration ausgezeichnet. Das Münchner Unternehmen legt besonders großen Wert darauf, dass Jugendliche mit Migrationshintergrund in die Arbeitswelt integriert werden. Von den insgesamt 31 Auszubildenden im Betrieb hat mehr als die Hälfte eine Zuwanderungsgeschichte. „Mit dem Abschluss einer Berufsausbildung legen die Jugendlichen nicht nur den Grundstein für ein erfolgreiches Berufsleben. Für Menschen mit Migrationshintergrund ist sie vor allem auch ein wesentlicher Beitrag zur Integration. Ich danke dem Preisträger für sein großes Engagement dabei“, betont Bayerns Arbeitsstaatssekretär Johannes Hintersberger. Zusammen mit Silke Janssen des DEICHMANN-Förderpreises überreichte er eine Urkunde sowie das Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro.

München, 17. September 2015. Seit elf Jahren engagiert sich DEICHMANN für die berufliche Integration von benachteiligten Jugendlichen. Ausgezeichnet werden Initiativen, die auf verschiedenen Ebenen helfen, Kinder und Heranwachsende in Beruf und Gesellschaft zu integrieren. Der Preis hat besonders Menschen mit Migrationshintergrund im Blick. Ausgezeichnet werden Projekte, die nachhaltig und kreativ mithelfen, jungen Menschen den Weg ins Berufsleben zu ebnen.

Ein multikulturelles Unternehmen

Die Fink Gebäudetechnik GmbH & Co. KG hat das Ziel, Jugendlichen durch eine fundierte Ausbildung einen gesicherten Start ins Berufsleben zu ermöglichen. Hierbei möchte das Unternehmen besonders auch denjenigen eine Chance geben, die einen Migrationshintergrund haben und in anderen Betrieben nicht für eine Berufsausbildung berücksichtigt werden. „Wir sind ein multikulturelles Unternehmen – insgesamt sind bei uns 11 verschiedene Nationen vertreten“, sagt Geschäftsführer Karl Köberl. Von den 31 Jugendlichen, die zurzeit ihre Ausbildung als Kaufmann für Büromanagement, Technischer Systemplaner oder Anlagenmechaniker absolvieren, haben 18 einen Migrationshintergrund.

Um den Jugendlichen eine solide Ausbildung zu vermitteln, ermöglicht das Unternehmen ihnen die Teilnahme an zusätzlichen Schulungen. Des Weiteren wurde eine Lehrlingswerkstatt eingerichtet, in der die Auszubildenden üben und so ihre praktischen Fertigkeiten weiter ausbauen können. „Mit unserer Ausbildung sollen die Jugendlichen, besonders auch diejenigen mit Zuwanderungsgeschichte, alles Nötige erhalten, damit ihre berufliche Zukunft gesichert ist. Idealerweise bleiben sie auch nach der Ausbildung bei uns im Betrieb – unsere Übernahmequote im kaufmännischen Bereich liegt bei 90 Prozent“, so Karl Köberl. Ein Gedanke, der ganz im Sinne des DEICHMANN-Förderpreises ist.

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