Projekt der städtischen Hinsbeck- und katholischen Josefschule: 1. Platz beim DEICHMANN-Förderpreis für Integration

Das Projekt „Bildung bewegt – Flüchtlinge leben und lernen in Kupferdreh“ der städtischen Hinsbeck- und katholischen Josefschule erhielt heute in Düsseldorf den 1. Preis des DEICHMANN-Förderpreises für Integration. Seit 2013 unterrichten sie die Kinder des benachbarten Asylheims, um ihnen einen Zugang zu weiteren Bildungsangeboten zu ermöglichen. Zum zehnten Jubiläum des Förderpreises überreichte der Initiator, Heinrich Deichmann, den Schulen für ihr Engagement ein Preisgeld in Höhe von 15.000 Euro.

Projekt der städtischen Hinsbeck- und katholischen Josefschule: 1. Platz beim DEICHMANN-Förderpreis für IntegrationIm Jahr 2013 errichteten die Josef- und die Hinsbeckschule Seiteneinsteiger-Klassen, um die Kinder der benachbarten Asylunterkunft zu unterrichten. Um den Heranwachsenden den Zugang zu weiteren Bildungsangeboten zu ermöglichen, liegt der Fokus des Unterrichtes auf dem Erwerb der deutschen Sprache. Neben dem „Intensiv-Block Deutsch“ nehmen die Schüler auch am regulären Unterricht teil – bevorzugt an Kursen, in denen es nicht nur um Sprache geht, wie Sport oder Kunst. In Zusammenarbeit mit der Bürgerschaft Kupferdreh bietet das Projekt auch nach der Schule ein breites Spektrum an Bildungsmöglichkeiten. Ob Hausaufgabenhilfe, Lesepatenschaften oder der Kreativunterricht – das Projekt gibt den benachteiligten Kindern eine Chance im Leben. „Ein Ansatz, der ganz im Sinne des Förderpreises ist und die Jury daher überzeugt hat“, begründete Heinrich Deichmann die Entscheidung, die Josef- und die Hinsbeckschule auszuzeichnen.

2014 feiert der DEICHMANN-Förderpreis sein zehntes Jubiläum. Ziel des Preises ist es, Projekte, die sich in herausragender Weise für Integration engagieren, ins Blickfeld der Öffentlichkeit zu rücken. Laut des Berichtes „Bildung in Deutschland 2014“ zeigen sich bereits bei Kindern im Alter von fünf Jahren Unterschiede im Bereich von Wortschatz- und Grammatikkompetenzen. Heranwachsende aus bildungsfernen Familien sowie mit Migrationshintergrund kommen seltener mit Bildungsangeboten in Berührung. Dies wirkt sich negativ auf ihre weitere Laufbahn aus. Der Förderpreis belohnt Schulen, Unternehmen und Initiativen, die sich in außergewöhnlicher Weise für diese Jugendlichen engagieren.

Die Schirmherrin des Förderpreises ist auch in diesem Jahr die TV-Moderatorin Nazan Eckes (38), für die Integration ein zentrales Thema in ihrem Leben darstellt. „Integration in Deutschland ist für mich ein Gefühl, das mir sagt: Hier bin ich zu Hause und hier will ich leben“, erklärt Nazan Eckes.

Bildunterschrift: Projekt der städtischen Hinsbeck- und katholischen Josefschule: 1. Platz beim DEICHMANN-Förderpreis für Integration.

Copyright: DEICHMANN

 

 

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