PISA 2013: Herkunftsorientierte Leistungsbeurteilungen bleiben Problem

Im internationalen Schulleistungstest PISA wurden auch 2013 wieder die Kenntnisse deutscher Schülerinnen und Schüler in Lesen, Naturwissenschaften und Mathematik bemessen. Rund 510.000 Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 15 und 16 Jahren aus insgesamt 65 Ländern nahmen an den Tests teil, darunter rund 5.000 aus Deutschland. Auf der einen Seite weisen die Ergebnisse der diesjährigen Studie positive Tendenzen auf: Seit dem Pisa-Schock vor gut zehn Jahren haben die Schüler in Deutschland aufgeholt und liegen mit ihren Leistungen mittlerweile in allen Bereichen deutlich über dem OECD-Durchschnitt. Doch auf der anderen Seite offenbaren sich auch bekannte Probleme des deutschen Schulsystems in den Ergebnissen der diesjährigen Studie: Kinder von Migranten und aus armen Elternhäusern werden unzureichend gefördert und erzielen durchschnittlich weniger Punkte. Deshalb werden gerade im Hinblick auf die soziale Gerechtigkeit in der Bildung noch weiter Anstrengungen notwendig sein.

Quelle: http://www.wdr2.de/aktuell/pisastudie110.html

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