Werk-statt-Schule aus Hannover: 2. Platz beim DEICHMANN-Förderpreis für Integration

Die Werk-statt-Schule wurde am 19.11.2013 in Düsseldorf mit dem 2. Preis des DEICHMANN-Förderpreises für Integration ausgezeichnet. Die Schule unterstützt benachteiligte Jugendliche in herausragender Weise bei ihrem Bemühen, sich in die Gesellschaft zu integrieren. Die Werk-statt-Schule startete im März 2011 das Projekt FachWerk als ein alternatives Schulangebot für „Schulverweigerer“. Das Konzept fängt Jugendliche auf, die nicht mehr zur Schule gehen wollen. Über praktisches Arbeiten werden benachteiligte Jugendliche an einen regelmäßigen Tagesrhythmus gewöhnt. Für dieses Engagement wurde dem Verein ein Preisgeld in Höhe von 8.000,00 Euro durch den Initiator des Förderpreises, Heinrich Deichmann, überreicht.

Unterricht wird in der Werk-statt-Schule durch Lernen in Werkstätten und auf Baustellen ersetzt. Jedes Jahr besuchen zehn Schüler das Projekt. Sie arbeiten in der Küche, Tischlerei oder Schlosserei und lernen so unterschiedliche Jobs kennen. Das Konzept ist erfolgreich: Neun von zehn Schülern besuchen anschließend eine berufsbildende Schule. Dort haben im vergangenen Jahr drei Ehemalige den Hauptschulabschluss erreicht. Das Projekt hilft den Jugendlichen, sich auf das Berufsleben vorzubereiten und baut ihre sozialen sowie fachlichen Fertigkeiten aus.

Projektleiter Bernd Esslinger (3vl.) mit Heinrich Deichmann (4vl.), Kindern aus dem Projekt (untere Reihe) und Mitarbeitern.

Projektleiter Bernd Esslinger (3vl.) mit Heinrich Deichmann (4vl.), Kindern aus dem Projekt (untere Reihe) und Mitarbeitern.

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