Zuwenig gut Ausgebildete in Deutschland

13. September 2011. In Berlin ist heute der Bericht „Bildung auf einen Blick 2011“ der Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) vorgestellt worden. Daraus geht hervor, dass es Deutschland noch immer an hochqualifizierten Arbeitskräften fehlt. In einer aktuellen Presseerklärung meldet die OECD: Trotz der sich verbessernden Lage auf dem Arbeitsmarkt ist die Zahl der Deutschen die eine höhere Qualifizierung erlangen innerhalb der vergangenen 50 Jahre kaum gestiegen. Ein Viertel der Bundesbürger hat einen Hoch- bzw. Fachschulabschluss oder einen Meisterbrief, in den sechziger Jahren war es jeder fünfte. Mit lediglich sieben Prozentpunkten hat Deutschland somit die geringste Zuwachsrate aller OECD-Länder. Die Experten fanden außerdem heraus: je niedriger die Schulbildung ist, umso geringer ist auch der Grad der Zufriedenheit. Die OECD attestiert Deutschland eine starke Spaltung zwischen den einzelnen Bildungsschichten, wie sie laut der Erklärung, nur noch in Tschechien, der Slowakei und Slowenien vorzufinden ist.

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