Fachkräftemangel bremst das Wirtschaftswunder

07. Juli 2011. Wie das Bundesministerium für Arbeit und Soziales in einer Pressemitteilung vom 30. Juni 2011 berichtet, entwickelt sich der Arbeitsmarkt weiterhin positiv. „Wir haben zwar nicht mehr so viele Zugänge in Arbeitslosigkeit aber auch weniger Abgänge aus Arbeitslosigkeit. Erfreulich ist, dass sich hier nicht nur die gute Konjunktur auswirkt, sondern die Arbeitslosigkeit auch strukturell zurückgeht“, kommentiert Ursula von der Leyen, Bundesministerin für Arbeit und Soziales, die aktuelle Entwicklung.

In manchen Branchen bremst der Mangel an Fachkräften jedoch die ansonsten stabile Konjunktur. Ein Ausweg aus dieser Zwickmühle könnte die Förderung bislang auf dem Arbeitsmarkt unterrepräsentierter Bevölkerungsgruppen sein. Gerade Jugendliche mit Migrationshintergrund oder Angehörige so genannter bildungsferner Schichten haben häufig Schwierigkeiten bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Dies verwundert, da im Zuge des wirtschaftlichen Aufschwungs der Bedarf an qualifizierten Bewerbern ebenfalls zugenommen hat. Wie das Bundesministerium mitteilt, werden bereits in diesem Jahr zahlreiche Ausbildungsstellen nicht besetzt werden können. „Dies müssen wir ernst nehmen“, mahnt die Bundesministerin. Da sich diese Entwicklung bedingt durch den demografischen Wandel weiter verschärfen dürfte, ist eine konsequente Förderung des Nachwuchses eine wichtige Aufgabe.

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