Auslandsaufenthalt bei Azubis auf dem Vormarsch

11. Mai 2011. Der Auslandsaufenthalt als Teil der betrieblichen Ausbildung scheint sich durchzusetzen. Gerade Mittelständler nutzen diese Möglichkeit, um ein innovatives Ausbildungsumfeld zu schaffen und sich langfristig als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren. In Zeiten des drohenden Fachkräftemangels ist das Auslandspraktikum damit auch ein Mittel, um qualifizierte Bewerber anzusprechen und über deren Ausbildung hinaus für den Betrieb zu begeistern.

Die Initiative „Berufsbildung ohne Grenzen“ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, der Industrie- und Handelskammern und des deutschen Handwerks fördert diese Entwicklung. Vor Ort unterstützen die sogenannten Mobilitätsberater der Kammern alle Interessierten bei Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung eines solchen Auslandspraktikums. Im Jahre 2010 konnten auf diese Weise bereits 1.500 Azubis einen Teil Ihrer Ausbildung im Rahmen des europäischen Austauschprogramms absolvieren. Dies meldete das Bundesministerium für Arbeit und Soziales auf ihrer Website am 27. April 2011.

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