Werbung für das Bildungspaket

20. April 2011. Angaben der Passauer Neuen Presse zu Folge werden die Leistungen des neuen Bildungspakets bislang nur sporadisch in Anspruch genommen. Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen wies Vorwürfe zurück, wonach das Verfahren zur Beantragung der Fördermittel zu kompliziert und bürokratisch wäre.

Vielmehr müssten die Eltern sozialschwacher Familien in die Pflicht genommen werden, sich tatsächlich um die Bildungspakete ihrer Kinder zu bemühen, so von der Leyen im Interview mit der Zeitung. Gefördert werden neben Kultur-, Sport- und Freizeitprogrammen auch Lernmittel, Nachhilfeunterricht und das Mittagessen in Kita, Schule oder Hort.

Die Ministerin plant, alle betroffenen Familien anzuschreiben, um so für die angebotenen Programme zu werben. Außerdem sei vorgesehen Lehrer, Kita-Betreuer und Vereinsmitglieder stärker als bisher in die Umsetzung des Bildungspakets einzubinden. „Bildung der Kinder ist der Weg aus Hartz IV“, sagte die Bundesministerin gegenüber der Zeitung.

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