Schlechtere Bildungschancen für Jugendliche mit Migrationshintergrund

23. März 2011. Noch immer suchen Kinder nicht-deutscher Eltern häufig erfolglos nach einem Ausbildungsplatz. Mangelnde Schulbildung und unzureichende Sprachkenntnisse sind bekannte Gründe für diesen Misstand, doch oft führt selbst ein guter Schulabschluss nicht zu der erhofften Lehrstelle. Da deutsche Bewerber nicht selten Jugendlichen mit Migrationshintergrund vorgezogen werden, entsteht diesen ein signifikanter Wettbewerbsnachteil bei der Suche nach einer Ausbildung. Solche strukturellen Barrieren können den  Bewerbungsprozess erschweren. Die Verknüpfung dieser Faktoren hat zur Folge, dass ausländische Jugendliche in besonderem Maße vom Ausbildungsplatzabbau betroffen sind.

Noch bis zum 27. März 2011 versucht die IG Metall im Rahmen der internationalen Wochen gegen Rassismus besonders auf die Probleme der Jugendlichen mit Migrationshintergrund aufmerksam zu machen. Mehr Informationen zu diesem Thema gibt es hier.

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