Jugendliche auf dem deutschen Arbeitsmarkt

Derzeit sind in Deutschland 178.000 Jugendliche ohne Arbeit. Besonders junge Menschen mit Benachteiligungen haben es schwer, auf dem Ausbildungs- und Stellenmarkt Fuß zu fassen. Fest steht, dass die Erwerbsbeteiligung von Jugendlichen maßgeblich von ihrer Bildungsbeteiligung beeinflusst wird. Für die letzten zwölf Jahre ist eine zunehmende Bildungsbeteiligung zu verzeichnen. Einer Analyse des Statistischen Bundesamtes zu Folge stieg die Zahl der jungen Deutschen im Alter von 20 bis 24 Jahren, die sich in Bildung oder Ausbildung befinden, seit der Jahrtausendwende stetig. Waren im Jahr 1999 noch 36,9 Prozent der 20- bis 24-Jährigen in einer Bildungsmaßnahme, stieg ihr Anteil bis zum Jahr 2009 auf 47,9 Prozent. Es zeigt sich: Immer mehr Jugendliche steigen später in den Arbeitsmarkt ein.

Ausbildungsplatzsuche und Arbeitslosigkeit

Im Dezember des vergangenen Jahres lag die Arbeitslosenquote unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit 5,6% unter der für alle zivilen Erwerbspersonen, die bei 7,2% liegt. Dabei gilt es zu beachten, dass die Quote unter den 20- bis unter 25-Jährigen mit 6,6% höher liegt, als die der 15- bis unter 20-Jährigen mit 3,2%. Das geht aus der aktuellen Analyse des Arbeits- und Ausbildungsstellenmarktes für unter 25-Jährige der Agentur für Arbeit hervor.

Unter den Jüngeren zwischen 20 und unter 25 Jahren ist die Arbeitslosenquote im Vergleich recht hoch. Überwiegend lässt sich dies mit Übergangsproblemen nach Abschluss der beruflichen Ausbildung, der sogenannten zweiten Schwelle, erklären. Doch viele Jugendliche haben bereits an der ersten Schwelle, dem Übergang von der Schule in eine Ausbildung, schwer zu kämpfen. Oft erhalten junge Menschen mit einem weniger guten Schulabschluss erst nach Dutzenden von Bewerbungen die Zusage für eine Ausbildungsstelle.

Hinzu kommt, dass sogenannte Altbewerber, sprich die Jugendlichen, die im Vorjahr keine Lehrstelle bekommen haben, in der Regel im Folgejahr schlechtere Chancen auf eine Stelle haben, als Jugendliche des aktuellen Abschlussjahrgangs. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit betraf dies im Ausbildungsjahr 2009/2010 immerhin noch mehr als 250.000 junge Menschen. Engagierte Unternehmen und Initiativen, die Jugendlichen mit Benachteiligungen eine Chance geben, werden noch immer dringend gebraucht. Denn nur mit einer Berufsausbildung haben junge Menschen die Chance auf langfristige Beschäftigung. Schließlich legt sie den Grundstein für den gesamten Berufsweg. Mehr Informationen zur Studie gibt es hier.

Grafik: Statistisches Bundesamt (DESTATIS)

Derzeit sind in Deutschland 266.000 Jugendliche ohne Arbeit. Besonders junge Menschen mit Benachteiligungen haben es schwer, auf dem Ausbildungs- und Stellenmarkt Fuß zu fassen. Fest steht, dass die Erwerbsbeteiligung von Jugendlichen maßgeblich von ihrer Bildungsbeteiligung beeinflusst wird. Für die letzten zwölf Jahre ist eine zunehmende Bildungsbeteiligung zu verzeichnen. Einer Analyse des Statistischen Bundesamtes zu Folge stieg die Zahl der jungen Deutschen im Alter von 20 bis 24 Jahren, die sich in Bildung oder Ausbildung befinden, seit der Jahrtausendwende stetig. Waren im Jahr 1999 noch 36,9 Prozent der 20- bis 24-Jährigen in einer Bildungsmaßnahme, stieg ihr Anteil bis zum Jahr 2009 auf 47,9 Prozent. Es zeigt sich: Immer mehr Jugendliche steigen später in den Arbeitsmarkt ein.

Ausbildungsplatzsuche und Arbeitslosigkeit

Im Dezember des vergangenen Jahres lag die Arbeitslosenquote unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit 5,6% unter der für alle zivilen Erwerbspersonen, die bei 7,2% liegt. Dabei gilt es zu beachten, dass die Quote unter den 20- bis unter 25-Jährigen mit 6,6% höher liegt, als die der 15- bis unter 20-Jährigen mit 3,2%. Das geht aus der aktuellen Analyse des Arbeits- und Ausbildungs-stellenmarktes für unter 25-Jährige der Agentur für Arbeit hervor.

Unter den Jüngeren zwischen 20 und unter 25 Jahren ist die Arbeitslosenquote im Vergleich recht hoch. Überwiegend lässt sich dies mit Übergangsproblemen nach Abschluss der beruflichen Ausbildung, der sogenannten zweiten Schwelle, erklären. Doch viele Jugendliche haben bereits an der ersten Schwelle, dem Übergang von der Schule in eine Ausbildung, schwer zu kämpfen. Oft erhalten junge Menschen mit einem weniger guten Schulabschluss erst nach Dutzenden von Bewerbungen die Zusage für eine Ausbildungsstelle.

Hinzu kommt, dass sogenannte Altbewerber, sprich die Jugendlichen, die im Vorjahr keine Lehrstelle bekommen haben, in der Regel im Folgejahr schlechtere Chancen auf eine Stelle haben, als Jugendliche des aktuellen Abschlussjahrgan

Derzeit sind in Deutschland 266.000 Jugendliche ohne Arbeit. Besonders junge Menschen mit Benachteiligungen haben es schwer, auf dem Ausbildungs- und Stellenmarkt Fuß zu fassen. Fest steht, dass die Erwerbsbeteiligung von Jugendlichen maßgeblich von ihrer Bildungsbeteiligung beeinflusst wird. Für die letzten zwölf Jahre ist eine zunehmende Bildungsbeteiligung zu verzeichnen. Einer Analyse des Statistischen Bundesamtes zu Folge stieg die Zahl der jungen Deutschen im Alter von 20 bis 24 Jahren, die sich in Bildung oder Ausbildung befinden, seit der Jahrtausendwende stetig. Waren im Jahr 1999 noch 36,9 Prozent der 20- bis 24-Jährigen in einer Bildungsmaßnahme, stieg ihr Anteil bis zum Jahr 2009 auf 47,9 Prozent. Es zeigt sich: Immer mehr Jugendliche steigen später in den Arbeitsmarkt ein.

Ausbildungsplatzsuche und Arbeitslosigkeit

Im Dezember des vergangenen Jahres lag die Arbeitslosenquote unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit 5,6% unter der für alle zivilen Erwerbspersonen, die bei 7,2% liegt. Dabei gilt es zu beachten, dass die Quote unter den 20- bis unter 25-Jährigen mit 6,6% höher liegt, als die der 15- bis unter 20-Jährigen mit 3,2%. Das geht aus der aktuellen Analyse des Arbeits- und Ausbildungs-stellenmarktes für unter 25-Jährige der Agentur für Arbeit hervor.

Unter den Jüngeren zwischen 20 und unter 25 Jahren ist die Arbeitslosenquote im Vergleich recht hoch. Überwiegend lässt sich dies mit Übergangsproblemen nach Abschluss der beruflichen Ausbildung, der sogenannten zweiten Schwelle, erklären. Doch viele Jugendliche haben bereits an der ersten Schwelle, dem Übergang von der Schule in eine Ausbildung, schwer zu kämpfen. Oft erhalten junge Menschen mit einem weniger guten Schulabschluss erst nach Dutzenden von Bewerbungen die Zusage für eine Ausbildungsstelle.

Hinzu kommt, dass sogenannte Altbewerber, sprich die Jugendlichen, die im Vorjahr keine Lehrstelle bekommen haben, in der Regel im Folgejahr schlechtere Chancen auf eine Stelle haben, als Jugendliche des aktuellen Abschlussjahrgangs. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit betraf dies im Ausbildungsjahr 2009/2010 immerhin noch mehr als 250.000 junge Menschen. Engagierte Unternehmen und Initiativen, die Jugendlichen mit Benachteiligungen eine Chance geben, werden noch immer dringend gebraucht. Denn nur mit einer Berufsausbildung haben junge Menschen die Chance auf langfristige Beschäftigung. Schließlich legt sie den Grundstein für den gesamten Berufsweg.

gs. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit betraf dies im Ausbildungsjahr 2009/2010 immerhin noch mehr als 250.000 junge Menschen. Engagierte Unternehmen und Initiativen, die Jugendlichen mit Benachteiligungen eine Chance geben, werden noch immer dringend gebraucht. Denn nur mit einer Berufsausbildung haben junge Menschen die Chance auf langfristige Beschäftigung. Schließlich legt sie den Grundstein für den gesamten Berufsweg.